Angelika Kallwass

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Thomy
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BeitragThema: Re: Neues Buch    Do 29 Okt - 8:39

Ich nicht Wink

Das ist die erste Lesung, es werden andere folgen
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Maggi
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BeitragThema: Re: Neues Buch    Fr 30 Okt - 6:22

Am 10. November kommt sie nach Reinheim
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Thomy
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BeitragThema: Re: Neues Buch    Fr 30 Okt - 8:29

Maggi schrieb:
Am 10. November kommt sie nach Reinheim
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Schön und ich am 7. November Very Happy
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Maggi
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BeitragThema: Re: Neues Buch    Sa 31 Okt - 8:01

Thomy schrieb:
Maggi schrieb:
Am 10. November kommt sie nach Reinheim
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Schön und ich am 7. November Very Happy

Na, dann passt das ja! Wollen wir dann dort hin? Very Happy
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Thomy
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BeitragThema: Re: Neues Buch    Sa 31 Okt - 9:09

Maggi schrieb:
Thomy schrieb:
Maggi schrieb:
Am 10. November kommt sie nach Reinheim
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Schön und ich am 7. November Very Happy

Na, dann passt das ja! Wollen wir dann dort hin? Very Happy

Na logo, wie ich dich kenne hast du auch schon Karten für uns Wink
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Thomy
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BeitragThema: Re: Neues Buch    So 1 Nov - 9:49


Vorlesen
Angelika Kallwass: Was am Ende zählt Kallwass' neues Buch handelt vom Tod und einem erfüllten Leben
Erstellt 30.10.2015
Zwischen 2001 und 2013 war Angelika Kallwass auf SAT1 als Fernseh-Psychologin zu sehen. Foto: dpa
Das neue Buch von Angelika Kallwass behandelt den Tod ihres Vaters und ihren eigenen Umgang mit dem Thema. Unser Autor hat das Buch gelesen - eine Rezension. Von Arno Widmann


Angelika Kallwass war, zwischen 2001 und 2013, als sie für SAT1 im Nachmittagsprogramm die Pseudo-Realityshow „Zwei bei Kallwass“ machte, Deutschlands bekannteste Therapeutin. Das Schema war einfach: Zwei Menschen mit einem Konflikt und eine Psychologin, die klärt, wie das Problem gelöst werden kann. Meine Mutter, die damals schon über achtzig war, sah diese Sendung begeistert. Sie, deren Bekanntenkreis stark geschrumpft war, übte sich in Empathie.

Ihre Spiegelneuronen wurden durch Angelika Kallwass angefeuert wie ein paar Jahre zuvor ihre kleinen grauen Zellen von den Krimis. Nach einer Weile erlag ich dem Reiz der Sendung: Auch die schlimmsten Probleme sind lösbar. Nicht unbedingt zu jedermanns Freude. Angelika Kallwass, heute vor 67 Jahren in Köln geboren, hat dort eine Praxis als Psychologin und half in der Geschäftsführung von Gesine Moritz’ Unternehmen, bis die Designerin, mit ihrer Arbeit aufhörte, weil sie erblindet war.
In den Trümmern des zerstörten Köln aufgewachsen

Angelika Kallwass’ jüdischer Großvater wurde im Holocaust umgebracht. Die Lebensarbeit seiner Enkelin, Tochter eines polnischen Immigranten, bestand darin, Millionen Deutschen in mehr als 3 000 Sendungen die Augen für einander zu öffnen. Darüber schreibt sie leider nicht.

Jetzt hat Angelika Kallwass ein Buch vorgelegt, in dem sie vom Tod ihres Vaters erzählt, von ihren Auseinandersetzungen mit, von ihrem Hass auf und von ihrer Liebe zu ihm. Wer sich für Mischungsverhältnisse interessiert, dem wird die Klarheit imponieren, mit der Angelika Kallwass auch die Vertracktheiten ihrer eigenen Reaktionen beschreibt und analysiert.

Die Auseinandersetzung mit dem Tod hat sie, die in den Trümmern des zerstörten Köln aufwuchs und die verkrüppelten Kriegsversehrten täglich vor Augen hatte, schon als Kind bewegt. Sie schrie damals bei jedem Stolpern gellend auf. Bis im Gespräch mit der Mutter sich herausstellte, dass „fallen“ nicht sterben bedeutet. Das hatte das Mädchen aber angenommen, weil all die Gefallenen, von denen die Rede war, tot waren.
Durch Kontraste über die eigene Psyche klar werden

Es gibt Bücher, die legt man nicht aus der Hand, weil man sich darin erkennt. Manchmal erkennt man sich in einer Figur eines Buches. Noch toller aber ist es, wenn eine Figur so genau das Gegenteil von einem selbst ist, dass man dank dieses Kontrastes sich klarer wird über die eigene Psyche. Kallwass’ Ehemann ist so ein Fall für mich.

Als der Vater von Angelika Kallwass, Gewerkschafter und Alkoholiker, starb, reagierte Kallwass’ Mutter mit Schreien und Klagen, mit Hysterie also. Da sagte Wolfgang Kallwass: „Wir nehmen sie heute Nacht zu uns ins Bett.“ Etwas Klügeres kann ich mir nicht vorstellen und gleichzeitig muss ich sagen, es ist völlig ausgeschlossen, dass ich diesen Satz über die Lippen bekommen hätte. Selten ist mir mein Mangel an Empathie so deutlich geworden wie hier.

Angelika Kallwass: Was am Ende zählt. Mein Umgang mit dem Tod. Für ein erfülltes Leben. Lübbe Verlag, 218 S., 19,99 Euro



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Thomy
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BeitragThema: Re: Neues Buch    Fr 6 Nov - 19:32

Es geht mit den Buchlesungen los
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Inuschka
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BeitragThema: Re: Neues Buch    Fr 13 Nov - 20:03

Hab mir gestern das Buch gekauft (auch schon angefangen mit lesen). Ich werde mir aber trotzdem auch das Hörbuch kaufen. So kann man auch Kallis Stimme hören. Smile Smile Smile
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Thomy
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BeitragThema: Re: Neues Buch    So 22 Nov - 15:55

Gute Entscheidung Inuschka Smile
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Thomy
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BeitragThema: Re: Neues Buch    Mo 23 Nov - 19:21



21.11.2015
Angelika Kallwass: „Es gibt ein gutes Sterben“
„Ich würde gerne zu Hause sterben, in Gegenwart derer, die ihr Leben weiterleben, die um mich herum kochen, Gespräche führen, fe
„Ich würde gerne zu Hause sterben, in Gegenwart derer, die ihr Leben weiterleben, die um mich herum kochen, Gespräche führen, fernsehen, Radio hören oder am PC sitzen“, sagt Angelika Kallwass. Manfred Esser

Berlin - sz In ihrem neuen Buch „Was am Ende zählt“ beschäftigt sich Angelika Kallwass mit der Frage, wie man mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgeht und wie ein glückliches Sterben möglich ist. Im Interview mit Marie von Baumbach spricht die Fernsehpsychologin über den Tod ihrer Mutter, Sterbehilfe und Trauerkultur im Internet.

Frau Kallwass, Sie sind Moderatorin und Psychologin. Könnten Sie sich auch eine Sendung zum Thema Tod vorstellen?

Ja, weil ich mich mit dem Thema – theoretisch wie praktisch – sehr gut auskenne. Der Tod ist ein Thema, das uns alle betrifft und dem keiner von uns ausweichen kann. Es könnte eine Sendung sein, in der ich Hinterbliebene in der Phase der Trauer und des Abschieds begleite.

Sie schreiben in Ihrem neuen Buch „Was am Ende zählt“: „Das Leben ohne Tod wäre langweilig“. Was meinen Sie damit?

Das habe ich etwas provokant formuliert. Es stellt sich die Frage, ob wir das Leben auch als so wertvoll erachten würden, wenn es nicht endlich wäre, wenn wir nicht um unsere Sterblichkeit wüssten.

Haben Sie Angst vor dem Tod?

Nein, meine Angst bezieht sich eher auf die Art meines Sterbens: Ich möchte nicht plötzlich tot umfallen, ich möchte mein Sterben erleben, ich möchte nicht mit großen unerfüllten Sehnsüchten und in Unfrieden sterben, sondern lebenssatt und in Frieden mit mir und meiner Umwelt, ohne Schmerzen und umgeben von Menschen, die mich mögen. Seit meine Mutter in meinen Armen gestorben ist, weiß ich, dass es ein gutes Sterben gibt.

Was ist „gutes Sterben“?

Meine Mutter hatte eine schwere Lungenerkrankung und litt unter extremer Atemnot. Sie war fast blind, sie zeigte Merkmale einer demenziellen Erkrankung. Sie wollte eine aktive Sterbehilfe, die ich ihr nicht geben konnte. So wählte sie die ihr verbliebene Möglichkeit eines selbstbestimmten Sterbens: Sie aß und trank nicht mehr. Sie starb zu Hause, umgeben von Menschen, die sie liebte, sehr friedlich und sehr ruhig. Und es war alles gesagt.

Wie möchten Sie sterben?

Des Lebens müde, weil ich mein Leben und meine Wünsche gelebt hätte, mit einem Rückblick auf ein Leben, in dem ich etwas bewirkt habe, in dem ich vor allem geliebt habe und geliebt worden bin, ohne Schmerzen, ohne Selbsthass und Reue, mit dem Gefühl: „Es war schön, aber jetzt möchte ich gehen.“ Und ich würde gerne zu Hause sterben, in Gegenwart derer, die ihr Leben weiterleben, die um mich herum kochen, Gespräche führen, fernsehen, Radio hören oder am PC sitzen. Ich habe es als Kind geliebt, wenn abends die Tür noch ein bisschen auf blieb, und ich das Gemurmel der Erwachsenen gehört habe. Das Wichtigste wäre für mich, nicht alleine zu sein.

Immer häufiger werden junge, todkranke Menschen zu Youtube-Stars, indem sie ihr Sterben öffentlich machen. Wie sehen Sie diese Entwicklung?

Einerseits positiv: Die Community wird zur großen Familie, mit der man die Angst, den Zorn, den Schmerz, die Hoffnung, die Traurigkeit und dann vielleicht auch das Sterben teilen kann. Der Kranke ist nicht allein. Andererseits sind die Reaktionen der User nicht steuerbar. Es kann durchaus sein, dass den kranken, jungen Menschen, die sich offen und schutzlos im Netz äußern, auch Ablehnung und Verletzung widerfährt.

Angehörige richten für Verstorbene Internetseiten mit Gästebuch ein. Entsteht so etwas wie eine neue Trauerkultur?

Wenn eine Kultur sich verändert, verändern sich auch die Gewohnheiten und die Rituale. Wir leben im Zeitalter der digitalen Revolution. Die alte Trauerkultur ist im Wandel, neue Formen der Trauer entstehen.

Gehen Männer anders mit dem Tod um als Frauen?

Vielleicht zeigen Männer ihre Trauer weniger offen, trauern stiller, weinen weniger und erstarren eher in ihrer Trauer. Aber das lässt sich nicht generalisieren. Männer trauern vielleicht anders, aber nicht weniger.

Bei großen Unglücken werden Betreuungszentren für die Angehörigen eingerichtet. Glauben Sie, dass Fremde in so einem Moment überhaupt helfen können?

In diesen Betreuungszentren arbeiten aus- und fortgebildete Trauma-Therapeuten. Fremde wie die Mitarbeiter der Betreuungszentren sind nicht persönlich betroffen, aber sie haben Mitgefühl und hören den Betroffenen zu, wenn sie zu sprechen beginnen. Der Fremde wird zum Trauerbegleiter.

Würden Sie Menschen generell dazu raten, den Verstorbenen noch einmal zu sehen?

In der Regel empfiehlt man heute, dass sich die Angehörigen von dem Toten verabschieden, auch, um den Tod stärker in das Leben zu integrieren. Es hängt aber von der Beziehung zu dem Toten und von den Umständen des Todes ab, ob es wirklich sinnvoll ist, den Verstorbenen anzuschauen. Für mich war der plötzliche Tod meines Vaters nicht fassbar, weil ich ihn nicht tot gesehen habe. Den Tod meiner Mutter aber habe ich miterlebt, danach wusste ich, wie der Tod aussieht und wie er sich anfühlt.

Information: Angelika Kallwass ist Fernsehmoderatorin und Psychotherapeutin. Einer breiten deutschen Öffentlichkeit wurde sie durch die Reality-Shows „Zwei bei Kallwass“ und „Kallwass greift ein!“ (SAT1) bekannt, die sie von 2011 bis 2013 moderierte. Heute arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis als Psychologin und hält Vorträge. Angelika Kallwass wurde 1948 in Köln geboren, ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Angelika Kallwass: „Was am Ende zählt – Mein Umgang mit dem Tod. Für ein erfülltes Leben“, Verlag Bastei Lübbe. 238 Seiten, 19,99 Euro. Hardcover. ISBN: 978-3785725504.
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